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Anästhesieformen

Für die von uns durchgeführten Augenoperationen stehen veschiedene Formen der Anästhesie ( "Betäubung" ) zur Verfügung.
Zur Durchführung der Operation stehen verschiedene Arten der Betäubung zur Verfügung.

Bei allen ambulant durchgeführten Kataraktoperationen erfolgt eine Überwachung durch die Ärztinnen/Arzt der Gemeinschaftspraxis für Anästhesie am Pfaffplatz 10.

1. Die Tropfanästhesie

Hiebei werden lediglich "betäubende" Augentropfen mehrmals vor der Operation auf die  Oberfläche des Auges getropft. Diese Anästhesieform schaltet das Schmerzempfinden des Auges aus, aber nicht die Beweglichkeit. Es besteht daher die Notwendigkeit der Mitarbeit durch den Patienten. Der Patient muss während der Operation in die Richtung schauen, die der Operateur ihm vorgibt.

Traut sich der Patient diese verstärkrte Mitarbeit nicht zu oder handelt es sich um einen größeren Eingriff empfiehlt sich die örtliche Betäubung.

2. Die örtliche Betäubung mit "Spritze"

Bei der örtlichen Betäubung mir "Spritze" wird das Betäubungsmittel mit einer sehr dünnen Kanüle durch das Unterlid neben den Augapfel gespritzt. Ein möglicher Nachteil dieser  Betäubung ist, dass der Patient - wie bei einer Betäubung beim Zahnarzt - während der Injektion für einige Sekunden ein Druckgefühl am Auge verspüren kann. Ein Vorteil ist, dass die Beweglichkeit des Auges ausgeschaltet ist und der Patient selber nicht durch eine falsche Blickbewegung während der Operation den Eingriff erschweren kann.

3. Allgemeinanästhesie (Narkose)

Sollten Gründe gegen eine örtliche Betäubung sprechen, können Operationen auch in Allgemeinanästhesie durchgeführt werden. Selbstverständlich stehen dafür im Westpfalzklinikum modernste Anästhesiearbeitsplätze zur Narkosedurchführung zur Verfügung.

Selbstverständlich können diese Teilinformationen nicht ein ausführliches Beratungsgespräch ersetzen, welches wir gerne vor der Operation mit Ihnen führen.