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Hygiene / Sterilisation

Waschmaschine WKI
Waschmaschine WKI

Die seit vielen Jahrzehnten bekannte, aber sehr seltene Creutzfeldt-Jakob-Krankheit hat durch das Auftreten einer 1996 in England erstmals beschriebenen neuen Variante eine aktuelle gesundheitspolitische Bedeutung erlangt. Diese Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit wird auf die Übertragung eines infektiösen Erregers auf den Menschen zurückgeführt, der über Nahrungsmittel, die aus BSE-erkrankten Rindern hergestellt wurden, aufgenommen wird (Bundesgesundheitsbl - Gesundheitsforsch - Gesundheitsschutz 4•2002).dsferwre

Aufgrund der berichteten Krankheitsfälle hat das Robert-Koch-Institut Empfehlungen für die Aufbereitung von Instrumenten, die mit Gewebe mit hoher Erregerlast in Kontakt kommen (ZNS, Auge, lymphatisches
Gewebe) erstellt.

Die Sterilisation von Instrumenten erfolgt  sowohl für die Augenklinik als auch für Eingriffe, die in der Gemeinschaftspraxis in der Karl-Marx-Str. 13  durchgeführt werden durch die WKI. Die Abkürzung „WKI“ steht für „Westpfalz-Klinikum Instrumentenaufbereitungs GmbH“. Das Unternehmen ist eine 100-prozentige Tochtergesellschaft des Kaiserslauterer Großkrankenhauses Westpfalz-Klinikum.

„Die fachgerechte Sterilisation von medizinischen Instrumenten ist deshalb eine wichtige Aufgabe, weil sehr spezielle Verfahren notwendig sind, um die Krankheitsübertragung durch Mikroorganismen, Viren und Keimen sicher zu unterbinden“, sagt WKI-Betriebsleiterin Christine Förster. Sich stetig ändernde Anforderungen und Vorschriften im Gesundheitswesen sorgen dafür, dass die Bedeutung dieses besonderen Aufgabenfeldes im Krankenhausalltag weiter zunimmt. Die Zusammenarbeit mit spezialisierten Dienstleistungs-Anbietern gibt eine Gewährleistung dafür, dass die Sterilisation von Instrumenten und Geräten nicht nur den Buchstaben des Gesetzes folgt, sondern dass auch die eingesetzten Techniken und Apparate auf der Höhe der Zeit sind. Nach Auskunft der Betriebsleiterin werden die angelieferten chirurgischen Instrumente bei WKI in einer zentralen Anlaufstelle dekontaminiert, gereinigt, sterilisiert und nach speziellen Packlisten wieder als gebrauchfertige Operationssets für den Einsatz zusammen gestellt.

Um diese hohen Ansprüche erfüllen zu können wurden am WKI für die Aufbereitung der Augeninstrumente spezielle Reinigungsgeräte gekauft, siehe Bild oben.

Diese kostenintensive Aufarbeitung der Augeninstrumente trägt dazu bei, dass seit Gründung der Augenklinik keine Übertragung von Infektionen bei Augenoperationen stattgefunden haben.