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Das Gesichtsfeld

Das Gesichtsfeld ist der Bereich des Raumes, der wahrgenommen und erfasst wird, wenn sich ein unbewegtes Auge auf einen zentralen Punkt konzentriert. Zusammen mit der Sehschärfe ist das Gesichtsfeld mitverantwortlich für eine korrekte Sehfunktion.

Jedes Auge hat ein eigenes Sehfeld. Sind beide Augen intakt, überlappen sich die beiden Gesichtsfelder, sodass ein gemeinsames Gesichtsfeld entsteht. Ein Patient nimmt eine geringe oder auch mäßige Gesichtsfeldeinschränkung beim Sehen im Alltag selten selbst wahr, sodass die Messung vom Gesichtsfeld manchmal unbekannte Ausfälle aufdecken kann. Verantwortlich für die Veränderung des Gesichtsfeldes können bestimmte Augen- oder andere systemische Erkrankungen oder natürliche Alterungsprozesse sein.

Die Gesichtsfelduntersuchung (Perimetrie)

Die Messung des Gesichtsfeldes ist eine häufige Untersuchung im Praxisalltag. Sie dient der Messung der Sinneswahrnehmung innerhalb des Gesichtsfeldes sowie der Empfindlichkeit der Netzhaut auf Intensität von Helligkeit um eventuelle Netzhauterkrankungen oder Schäden am Sehnerv frühzeitig zu erkennen. Damit kann eine Aussage über die Ausdehnung des Gesichtsfeldes und Ausfälle innerhalb dessen getroffen werden.

Eine wichtige Voraussetzung für die Untersuchung des Gesichtsfeldes ist eine gute Mitarbeit seitens des Patienten. Das nicht getestete Auge wird in allen Untersuchungsmethoden der Gesichtsfeldmessung abgeklebt, sodass ein mögliches Defizit im Gesichtsfeld nicht vom anderen Auge ausgeglichen werden kann.

Ein zusätzlicher wichtiger Vorteil der Untersuchung ist eine über einen langen Zeitraum Verlaufskontrolle von vorhandenen Gesichtsfelddefekten.